Schulhauserweiterung und Neubau Gemeindehaus

Das Primarschulhaus in Meinisberg entspricht nicht mehr den heutigen pädagogischen und gesellschaftlichen Bedürfnissen, welche nach Lehrplan 21 für eine optimale Unterrichtsdurchführung notwendig sind. Zudem ist die Einführung einer Basisstufe, die den Kindergarten, das erste und zweite Schuljahr der Primarstufe verbindet, geplant. Mit einer baulichen Integration des Kindergartens in das bestehende Schulhaus, soll die Voraussetzung für eine Basisstufe geschaffen und der nicht mehr zweckmässige und sanierungsbedürftige Kindergartenpavillon ersetzt werden.

Zeitgleich soll auch für die in die Jahre gekommene Gemeindeverwaltung, welche im gleichen Gebäude wie die Primarschule angesiedelt ist, eine neue Lösung gefunden werden.

Für die Ausarbeitung des Projekts hat der Gemeinderat eine Spezialkommission beauftragt.

Die vergangenen Meilensteine finden Sie hier aufgeführt:

 

 

Februar 2019

Verschiedene Lösungsvarianten mit ihren Vor- und Nachteilen wurden in einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt. Die Studie wurde durch das beratende Architekturbüro 0815 Architekten GmbH aus Biel erstellt.

Machbarkeitsstudie Teil 1

Machbarkeitsstudie Teil 2
Machbarkeitsstudie Teil 3 

März 2019

Das Planer-Auswahlverfahren wurde gestartet und 6 Architekturbüros mit den notwendigen Erfahrungen im Bereich Schulhausbau wurden zur Projekteingabe eingeladen.

Für das Planerwahlverfahren haben folgende Architekturbüros die Teilnahme zugesagt:

·         Kast Käppeli Arch. BSA, Bern

·         Kaufmann Planungs GmbH, Studen

·         SKOP GmbH, Zürich

·         Spaceshop Architekten GmbH, Biel

·         Raumzeit Architekten, Aarberg

·         Verve Architekten GmbH, Biel

August 2019

Die Projekte wurden in einer anonymisierten Form durch eine Jury bestehend aus der Spezialkommission und dem Büro 0815 Architekten, welches die Gemeinde vom Auswahlprozess bis und mit Jurierung begleitet, bewertet. Von den 6 Architekturbüros die für das Verfahren zugesagt hatten, haben 5 die Unterlagen eingereicht. Ein Büro hat sich vorzeitig abgemeldet.

Beurteilungsbericht zum Planerwahlverfahren

Oktober 2019

Der Zuschlag erhielt das Büro SKOP, welches neben einem überzeugenden Konzeptvorschlag, sehr guten Referenzen und Qualifikationen, auch im Mittelfeld beim Honorar lag. Mit dem Büro SKOP wurde ein entsprechender Planer- und Bauleitungsvertrag nach SIA Normen abgeschlossen.

November 2019

Orientierung der Bürgerinnen und Bürger anlässlich der Gemeindeversammlung über das Auswahlverfahren und Projektstand.

Februar 2020

Die Kantonale Planungsgruppe (KPG Bern) wurde beauftragt mittels der vorliegenden provisorischen Jahresrechnung 2019 einen Finanzplan zu erstellen und die finanzielle Tragbarkeit des Projektes Schulhauserweiterung und Neubau Gemeindehaus zu prüfen.

März 2020

Das Vorprojekt zur Schulhauserweiterung und Neubau Gemeindehaus liegt vor mit einer Grobkostenschätzung von rund 4.5 Mio. Franken (+/- 15%).

Mai 2020

Der durch die KPG Bern ausgearbeitete Finanzplan 2019 – 2024 liegt vor. Der Finanzplan kann als finanziell noch tragbar bezeichnet werden. Dem Gemeinderat wird geraten bei der Realisierung der geplanten Investitionen, wenn immer möglich auf die Selbstfinanzierung zu achten und eventuell zu versuchen, die Investitionen zeitlich zu staffeln.

Mai 2020

Die geplante Informationsveranstaltung vom 12. Mai und somit die Gemeinde-Urnenabstimmung vom 27. September müssen aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

August 2020

Der Informationsanlass vom 18. August 2021 wurde von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Meinisberg, aber auch von Behördenmitgliedern und Lehrpersonen, gut besucht.

Die Schulhauserweiterung erscheint in der Bevölkerung unumstritten. Der Standort der neuen Gemeindeverwaltung warf in der Bevölkerung noch Fragen auf. Unter anderem wurde die Prüfung eines alternativen Standorts im Bereich Feuerwehrmagazin und Werkhof oder in der Überbauung «Chutzen» vis-à-vis gefordert.

Präsentation Teil 1
Präsentation Teil 2

August 2020

Der Gemeinderat erteilt den Auftrag zur Grobanalyse zum Standort Gemeindeverwaltung beim Feuerwehrmagazin/Werkhof und klärt die Möglichkeiten bei der Überbauung Chutzen ab.

September 2020

Gemäss Analyse des Büro Skop ist beim Standort Feuerwehrmagazin/Werkhof mit Mehrkosten von 1.3 Mio. Franken zu rechnen. Für den Gemeinderat kommt diese Variante somit nicht in Frage.

 

Mit dem Bauherrn und dem Architekten der Überbauung Chutzen wurden Gespräche geführt und die Möglichkeit zur Einmietung oder sogar Erwerb in der Überbauung besprochen. Die Kosten bei einem Kauf betragen 1.8 Mio Franken, ebenfalls steigen die Mietkosten bei einer längerfristigen Miete über die Baukosten des Neubaus. Der Gemeinderat entscheidet sich diese Möglichkeit nicht weiter zu verfolgen.

November 2020

An der Gemeinde-Urnenabstimmung vom 29. November 2021 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Meinisberg mit 210 Ja-Stimmen (44.75%) zu 255 Nein-Stimmen (54.35%) den Verpflichtungskredit für die Schulhauserweiterung und Neubau Gemeindehaus abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 51.94%.

Botschaft Gemeinde-Urnenabstimmung
Medienmitteilung Abstimmungsresultat

Dezember 2020

Mitte Dezember wurde bei der Bevölkerung eine Nachbefragung durchgeführt, um die Gründe der Ablehnung und die Haltung im Dorf zu eruieren. Mittels Fragebogen konnten Einwohnerinnen und Einwohnern ihre Meinung äussern und Anliegen / Vorschläge einbringen.
Fragebogen Nachbefragung

Februar 2021

Die Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage wurden zusammengetragen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben zahlreiche Anregungen und interessante Inputs eingegeben. Insgesamt haben 40 Personen die Umfrage mit Namen ausgefüllt. Diese Personen werden schriftlich über die Ergebnisse orientiert und angefragt, ob Interesse an einem weiteren Mitwirken besteht.

Auswertung Nachbefragung
Schreiben Mitwirkung

März 2021

Am 25. März 2021 fand unter Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein Workshop mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt. Der Workshop hatte zum Ziel Hürden und Hindernisse für eine künftige erfolgreiche Urnenabstimmung zu erkennen, offene Fragen zum Projekt zu klären und die Vor- und Nachteile der häufigsten genannten Alternativstandorte zu diskutieren und evaluieren.

Die Spezialkommission blickt auf einen erfolgreichen Abend mit angeregten und sachlichen Diskussionen zurück. Einige Inputs von diesem Abend prüft die Spezialkommission nun weiter und wird das weitere Vorgehen an der nächsten Kommissionssitzung beraten. Die Kommission kann sich gut vorstellen in einem weiteren Zusammentreffen die Abklärungen und Erkenntnisse mit den Partizipanten zu besprechen.      

März 2021

Beitrag vom 30. März 2021 des TeleBielingue

Link       

Mai 2021

Am 17. Mai 2021 fand unter Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie erneut ein Workshop mit interessierten Bürgerinnen und Bürger statt. Der Anlass diente als gegenseitiger Austausch und Diskussion insbesondere über die beiden Varianten des künftigen Standortes der Gemeindeverwaltung:

-       Einmietung in Überbauung Chutzen

-       Neubauprojekt

Beide Varianten wurden eingehend geprüft und nach den Schlüsselfaktoren (Kosten, Fläche, zeitlicher Faktor, Flexibilität) beurteilt.

 

Mai 2021

Im Auftrag des Gemeinderates hat die Spezialkommission als Varianten für den künftigen Standort der Gemeindeverwaltung eine Einmietung in die Siedlung Chutzen sowie ein Neubau eingehend geprüft. Der Gemeinderat stellt anhand der Beurteilung fest, dass die Faktoren eindeutig für die Weiterverfolgung eines Neubaus sprechen. Eine Prüfung der Einmietung in die Siedlung Chutzen wird nicht mehr weiterverfolgt.


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